Meine Geschichte, mein Werdegang

2011 - Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin (Psychiatrie)
2019 - Komplementäre Pflege - Therapeutic Touch
2020 - Wieder als Seglerin am Meer unterwegs
2020 - Komplementäre Pflege - Aromapflege
2024 - NADA Ohrakupunktur/Akupressur
2024 - Erste-Hilfe für die Seele Erwachsener

- DAS - BIN - ICH -

DER BEGINN

Im Jahre 1985 in Graz geboren, bin ich eine steirische Pflanze. Obwohl ich schon gerne auch reise, bin ich tief mit meiner Heimat verwurzelt. Geprägt von der Natur, da ich am Land aufgewachsen bin, habe ich das Geerdet-Sein und die Ruhe in mir sehr schätzen gelernt. Als Kind war es mir das liebste, die Zelte im Garten aufzubauen und draußen zu schlafen. Den Geräuschen und den Gedanken zu lauschen, die frische Luft zu riechen und mich in den Schlafsack einzukuscheln, wenn es kühler wurde. Auch kann ich mich an heftige Gewitter in den Sommermonaten erinnern, die sich sehr oft mit schweren Stürmen ankündigten. Und einer dieser Stürme hat damals unsere große Funkantenne auf dem Werkstattdach mit einem großen Knall umgeschmissen. Dieses Erlebnis hatte in mir etwas ausgelöst. Seit da an hatte ich eine riesen Angst vorm Wind und immer wenn er um die Dachrinnen pfeifte, schüttelte es mich wie wild unter meiner Bettdecke. Wie alt ich damals war, weiß ich nicht mehr ganz genau. Aber meine wundervolle Mutter - die ich sehr vermisse - hat mir so um mein 13. Lebensjahr ein Segelbüchlein geschenkt. Ein Büchlein, mit dem ich mein Windtrauma überwinden konnte. Nicht von einen Tag auf den anderen, aber mit dem Beginn des Segelns immer besser. 

MEIN WEG IN DEN PFLEGEBERUF

Neben einer Lehre im Handwerk der Tischlerei, habe ich schon in jungen Jahren meine Tendenz zum Zuhören und Begleiten von Menschen verspürt. Kurzerhand entschloss ich mich, im Anschluss an die absolvierte Tischlerei-Lehre, den Weg in den Pflegeberuf einzuschlagen. Rückblickend war mir nie eine Sache allein genug. Vieles in meinem bisherigen Leben habe ich gleichzeitig absolviert und so auch meinem Körper sehr viel zugemutet. Ich bin Mutter einer mittlerweile erwachsenen Tochter. Mein Weg in den Pflegeberuf hat mit der damals einjährigen Vollzeitausbildung zur Pflegeassistenz begonnen. Es folgte eine 3-jährigen Karenzpause in der ich im elterlichen Betrieb (Pflegeplatz) trotz der Karenz sehr viel Pflegeerfahrung sammeln durfte. Danach entschloss ich mich zur 3-jährigen, berufsbegleitende Ausbildung in der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflegerin (DGKP). Diese Zeit gilt als eine der herausfordernsten in meinem Leben, da ich nicht nur 2 große Aufgaben versuchte gleichzeitig zu bewältigen. Familie, Ausbildung, Teilzeitanstellung in einer psychiatrischen Einrichtung und zusätzlich absolvierte ich in dieser Zeit eine Abendschule. Außerdem war da noch der elterliche Betrieb (Pflegeplatz), in dem ich so gut als möglich unterstützte. Im Jahr 2011 konnte ich all diese Aufgaben positiv abschließen und nicht nur das! Während meiner Ausbildung zur DGKP hab ich auch meine Liebe zu Therapeutic Touch gefunden und meine Diplomprüfung mit einer Therapeutic Touch Anwendung bereichert. Eine besonders schöne Erinnerung, da diese Anwendung für die damalige Patientin wie auch meiner Prüferin eine sehr willkommene Seltenheit darstellte. 

EIN TIEFES TAL IN MEINEM LEBEN

Mein schlimmster Schicksalsschlag ließ nicht allzu lange warten. Meine Eltern und ich suchten nach einer Lösung, den Pflegeplatz* in ein künftiges Pflegeheim umzuwandeln. Damit wären unsere 24/7 Tage irgendwann passé, wir könnten Personal einstellen und auch mal wieder etwas gemeinsam als Familie unternehmen. Dabei ging es nicht nur um die eigenen, manchmal schon ausgeschöpften, Ressourcen: 24/7 bedeutet immer da zu sein, ob man gerade eine Pause bräuchte oder nicht... Denn meine Mutter war eine Perle von Mensch und wollte pflegebedürftigen Menschen aus der Umgebung ein heimeliges Zuhause bieten sowie Pflegepersonal bei uns am Land einen besonderen Arbeitsplatz in ihrer Wohngegend bieten. Und so nahm diese Idee in langsamen und holprigen Schritten Gestalt an. Zu Lasten eines wichtigen Menschen, meiner Mutter. Die Holprigkeiten in dieser Entstehungszeit waren nämlich enorm! Und jede/r meine/r Kollegen/innen aus dem Pflegeberuf, die sich in Eigenregie ein Pflegeheim aufgebaut haben, wissen wovon ich hier schreibe. Am Ende zog meine Mutter mit der Eröffnung des nun neu errichteten Hauses, im November 2014 mit in das Pflegeheim ein - ABER in ihrem Pflegebett. Ich weiß bis heute nicht, woher mein Vater die enorme Kraft genommen hat, trotz dem Verlust meiner Mutter im April 2015, das einst zu dritt begonnene Lebenswerk, nun zu zweit weiterzuführen. Für ihn fehlte plötzlich ein Teil seines Lebens. Sie war 50. Für mich und meinen Vater begann nun ein Trauerprozess. Man kann davon so viel gelesen, gelern und gehört haben.... aber die Erfahrung ist nochmal was anderes.

*Pflegeplatz: darunter verstand man damals eine Pflegeeinrichtung im Familienverband mit bis zu 6 Pflegebetten. Alles darüber war/ist als Pflegeheim definiert.


...ES GEHT AUCH WIEDER NACH OBEN!

Nicht zu viel zurückschauen, das Ziel im Blick behalten, das Jetzt leben. Ich habe lange gebraucht, um all die Schönheiten der Zeit mit meiner Mutter wiederzufinden. Und auch wenn ich sie sehr vermisse, durch all das was passiert ist, bin ich das, was ich heute bin. Und vor allem habe ich gelernt, mir selbst zuzuhören und "mich" zu begleiten. Seither passieren mir Herzen! Ganz ehrlich. Sie tauchen einfach so auf. Ganz besonders dann, wenn ich abdrifte von mir. Und sie holen mich zurück mit einem Lachen. Denn wer würde sich nicht amüsieren, wenn sie/er in Gedanken gerade einen Aufreger hat, einen Teppich ausschüttelt und beim wieder hinbreiten des rot-orange-farbenen Teppichs ein kleines Herzblatt in gelb hervorsticht? 

Genau darum geht es. Sich aufgehoben zu fühlen! Sich in der Welt fühlen. In der Welt gibt es uns nicht alleine und wir müssen schon gar nicht schwere Gedanken und Krankheiten allein mit uns herumschleppen. Aber auch das ist ein Prozess, diese Verbundenheit zu erkennen, sie zu wollen und dann auch anzunehmen. Therapeutic Touch ist für mich eine Herzensangelegenheit, mit der ich allen voran den Pflegenden eine Verbündete sein möchte. Wir geben so viel von uns, wenn wir pflegebedürftigen Menschen beiseite stehen und können dabei nicht immer auch die eigenen "Seelentanks" füllen. 


Diese Seelentanks kann eine 
KörperSin(n)fonie©-Anwendung füllen.

Ein kleines Herblatt in gelb...

...füllen Sie Ihre Seelentanks bei einer KörperSin(n)fonie©-Anwendung auf. Damit auch Ihr Herz wieder lachen kann.

...am rot-orangen Teppich taucht ein kleines, gelbes Herzblatt auf. Oder... was ist das eigentlich?

...die Natur bringt Formen hervor, die aussehen können, wie kleine Engel. In jenem Moment, als mich etwas innerlich ziemlich aufgebracht hatte, war dieses Symbol für mich jedenfalls ziemlich erheiternd. Ich musste laut heraus lachen. Damit war mein kleines, inneres Ärgernis fast schon wieder verschwunden.

...was soll ich sagen, außer "Ich steh auf Herzen" :-)

Was genau ist ...

...eine diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin?

... die komplementäre Pflegemethode - Therapeutic Touch?

... die komplementäre Pflegemethode - Aromapflege?